Am Mittwochabend habe ich an der Podiumsdiskussion zum Thema „Schule 2015: inklusiv – aber fair!?“ teilgenommen. Eingeladen hatte der Verband Bildung und Erziehung (VBE) im Kreis Unna mit seiner Vorsitzenden Stefanie Baumgart.
Der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann führte als Moderator durch die Veranstaltung. Podiumsgäste waren neben mir jeweils ein Vertreter aus den Landtagsfraktionen sowie Rita Mölders, Bezirkspersonalrätin für Grundschulen im Regierungsbezirk Arnsberg. Unter den Diskutanten herrschte größtenteils Konsens darüber, dass das inklusive Schulmodell im Kreis Unna und in Nordrhein-Westfalen ein Modell für die Zukunft ist, dessen Umsetzung in der Praxis aber zweifelsfrei noch Optimierungsbedarf besitzt. Aus dem Plenum kamen immer wieder wichtige Wortmeldungen von Lehrkräften und Schulleitungen, welche von ihren aktuellen Problemen und Sorgen berichteten. Die Diskussionsbeiträge befassten sich immer wieder mit den Punkten Doppelbesetzungen von Lehrpersonal und Sonderpädagogen in inklusiven Schulklassen, der Optimierung der Arbeit von Inklusionshelfern und einer besseren Verteilung von sonderpädagogischen Kompetenzen an den Schulen.
Ich habe insgesamt eine rege und kontroverse Diskussion erlebt und werde einige der geschilderten Erfahrungen sicherlich mit in den Landtag nach Düsseldorf nehmen.